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Sinnsuche mit dem Wohnmobil

Aktualisiert: 7. Jan 2018

Der Plan ist also die Planlosigkeit auszuhalten und die Sinnhaftigkeit des Moments - das Reisen im Wohnmobil - irgendwie neu zu entdecken. Ok, verstanden!  Die erdachte Planung  zeigt mir jedoch, uns, hin und wieder ihre Fratze.




Mal können wir darüber lachen, mal gibt es ordentlich Kawumms! Die bisherigen Herausforderungen sind noch überschaubar und ich wünsche mir Milchstraßenwege und heimatliche Neuentdeckungen, die wie Sternschnuppen einfach so herunter fallen und mich leuchten lassen. Gar erleuchten? Wir werden sehen!

MEINE ERSTEN 'REISEMANTRAS' WERDEN GEBOREN...

Denn es gibt keine eindeutigen Koordinaten, sondern nur eine Auswahl an Möglichkeiten, Wege, die uns - mich - zum Ziel führen. In meinem Fall entstehen auf dieser Reise so eine Art bewusstseinserweiternende Einsichten - ich sage ja  Wohnmobil ist eine besondere Art eines gesunden Rauschmittels  - ich nenne diese ab heute meine Mantras!

Ich erspüre weiter, in dem Maße wie wir durchs Leben wandern, mit welchem Tempo, welche Wege wir einschlagen und unter welchen Bedingungen, verändert sich ein System, bzw. erscheint anders als erdacht. Ein guter Auftrag für unsere Spiegelneuronen um den Schaltplan unserer Seins ordentlich umzuwerfen. Vielleicht sind wir die Protagonisten eines göttlichen Pokemon Go's, wer weiß das schon. Denn sobald wir unsere Stammkoordinaten verlassen, verändert sich etwas grundlegendes in meinem, unserem gesamten System. Wäre schon spannend diese Form des Reisens - welche ja gerade eine Art BabyBoom erlebt - aus systemischen Gesichtspunkten zu betrachten, gar zu erforschen.  Wer hat Lust? Aber verlieren wir den Faden nicht. Ich sitze nun da, mit meinem neu erworbenen HerzensProjekt und schicke mich und uns auf Reisen. Und es ist dieses besondere Gefühl, welches ich antreffe.

Eine tiefe Verbundenheit mit mir und der ganzen Welt von der ich ab sofort berichten will, gerne mit ansteckender Bewirkung, so freue ich mich über jedes Hallo und auf Wiedersehen, jedes Like, jedes Ich verstehe Dich, jedes Teilen und Mitmachen, jedes Antreffen.

Das Leben ist eine Rutschpartie und die Momente wo wir es schaffen trotz Diesem oder Jenem in Sorge sein, Bange machen, Angst haben, in Wut sein, Kämpfen, Abstrampeln, RaufRunterDilemma, dieses ganze 'Alledem', zu entkommen - so kostbar! Wer möchte nicht einfach in Frieden sich und die Welt umarmen, genießen, Freu(n)de haben, es sich leicht machen, loslassen. Das erlebe in diesem mobilen Refugium in großen Anteilen. Kostbare Früchte die uns zusammenrücken lassen, gar in unser kleines Eden katapultieren. Sogar unser Pubertier - welches unfreiwillig mit auf Reisen muss - zeigt sich, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und entsprechenden Trotzreaktionen, von einer so liebevollen kindlichen Seite, die ich schon verloren glaubte. Eine weitere wichtige Erfahrung erscheint mir, den Zeitpunkt neu anzulächeln, zu beobachten und in Liebe und Frieden weiter zu ziehen, in ein  'Wer weiß schon wohin'! Der Plan ist die Planlosigkeit, mal geht dieser auf, mal auch nicht...

Unsere Reisen scheinen uns mal sanft mal ruckelig durchs Leben zu wiegen, dabei entsteht ein neuer, noch unentdeckter Raum. Ein Ort eines neuen Ich und Du's mit offenen Begegnungen, netten Gespräche,  gemeinsamer Musik. Austausch, Erlebnisse, Geschichten, die in dieser mobilen Welt irgendwie leichter entstehen oder einfach da sind auf dem Weg in die Ferne. Klar, gibt es auch die anderen Momente, wo wir uns nicht einig sind, mal lauter werden, oder in uns im Jammertal gemütlich machen. Die Sonne kann nicht immer scheinen und Routenpläne laufen nicht immer synchron.

Dabei entdecke ich zunehmend wie leicht es sein kann, mal nicht die Koordinaten zu bestimmen. Ich liebe es,  wenn ich schnurrend auf der Beifahrerseite durch das mobile Leben schaukele und der Kapitän an meiner Seite das Ruder übernimmt. Das nährt Vertrauen in Passiver Haltung.

Meine Lieblings Reise Matras:

Ohne Navi fahren und sich im endlosen Irgendwo verlieren und dabei die Schönheit und den Reichtum der Welt entdecken.

Bucklige Straßen und unpassende Wohnmobilpisten im Vertrauen anzunehmen, dabei die Blicke der 'Entgegenkommer' aushalten, und nicht die Sorge anwachsen lassen, hier nicht mehr heile herauszukommen!

Die Natur in voller Blüte samt dem Tierreich genießen , auch wenn uns die Mücken, Spinnen und andere wild gewordene Kriechtiere ordentlich auf die Pelle rücken. Diese weiterhin genießen können und nicht wild fluchend das schön gewordene Land fluchtartig verlassen oder in den 'Chemiewaffenkrieg' ziehen zu wollen!

Die Bedürfnisse aller Mitreisenden und Weggefährten liebevoll im Visier haben und sich dabei stets wertschätzend vom gemeinsamen Vorstellungen verabschieden und neue gemeinsame Sichtweisen entdecken.

Die Unterschiedlichkeit der Welten als Fülle betrachten und dabei den Atem für die Vielfalt der Welt nicht verlieren, und dem Anderen die Luft mit der eigenen BedürfnissBlase  nehmen!

Den Kopf zu leeren und das Herz füllen und seinem Gefühl folgen! 

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Wir sind verliebt in das Reisen mit dem Wohnmobil und irgendwie ist das auch die beste PaarTherapie!

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